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Nickel(II)-oxid-Pulver (Ni-Gehalt min. 78 %) CAS 1313-99-1

Kurzbeschreibung:

Nickel(II)-oxid, auch Nickelmonoxid genannt, ist das wichtigste Oxid des Nickels mit der Formel NiO. Als schwerlösliche und thermisch stabile Nickelquelle ist Nickelmonoxid in Säuren und Ammoniaklösung löslich, in Wasser und Laugen jedoch unlöslich. Es handelt sich um eine anorganische Verbindung, die in der Elektronik-, Keramik-, Stahl- und Legierungsindustrie Anwendung findet.


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  • Produktdetails

    Nickel(II)-oxid

    Synonym: Nickelmonoxid, Oxonickel
    CAS-NR.: 1313-99-1
    Chemische Formel NiO
    Molmasse 74,6928 g/mol
    Aussehen grüner kristalliner Feststoff
    Dichte 6,67 g/cm³
    Schmelzpunkt 1.955 °C (3.551 °F; 2.228 K)
    Löslichkeit in Wasser vernachlässigbar
    Löslichkeit in KCN auflösen
    Magnetische Suszeptibilität (χ) +660,0·10−6cm3/mol
    Brechungsindex (nD) 2.1818

    Unternehmensspezifikation für Nickel(II)-oxid

    Symbol Nickel ≥(%)

    Fremdmaterial ≤ (%)

       
    Co Cu Fe Zn S Cd Mn Ca Mg Na

    Unlöslich

    Salzsäure (%)

    Teilchen
    UMNO780 78,0 0,03 0,02 0,02 - 0,005 - 0,005 - - D50 Max. 10 μm
    UMNO765 76,5 0,15 0,05 0,10 0,05 0,03 0,001 - 1.0 0,2

    0,154 mm Gewicht

    BildschirmRückstandMax. 0,02 %

    Verpackung: In Eimern verpackt und innen mit Kohäsionsethen versiegelt, Nettogewicht 25 Kilogramm pro Eimer;

    Wozu wird Nickel(II)-oxid verwendet?

    Nickel(II)-oxid findet in einer Vielzahl von Spezialanwendungen Verwendung. Man unterscheidet üblicherweise zwischen „chemischer Qualität“, einem relativ reinen Material für spezielle Anwendungen, und „metallurgischer Qualität“, die hauptsächlich zur Herstellung von Legierungen dient. In der Keramikindustrie wird es zur Herstellung von Fritten, Ferriten und Porzellanglasuren eingesetzt. Das gesinterte Oxid dient zur Produktion von Nickelstahllegierungen. Es ist typischerweise in wässrigen Lösungen (Wasser) unlöslich und extrem stabil, wodurch es sich für verschiedene Keramikkonstruktionen eignet – von einfachen Tonschalen bis hin zu komplexer Elektronik. Auch in leichten Strukturbauteilen der Luft- und Raumfahrt sowie in elektrochemischen Anwendungen wie Brennstoffzellen, in denen es Ionenleitfähigkeit aufweist, findet es Anwendung. Nickelmonoxid reagiert häufig mit Säuren zu Salzen (z. B. Nickelsulfamat), die sich zur Herstellung von Galvanisierungen und Halbleitern eignen. NiO ist ein gängiges Lochtransportmaterial in Dünnschichtsolarzellen. Bis zur Entwicklung des umweltfreundlicheren NiMH-Akkus wurde NiO auch zur Herstellung von NiCd-Akkus verwendet, die in vielen elektronischen Geräten zum Einsatz kamen. NiO, ein anodisches elektrochromes Material, wurde in komplementären elektrochromen Vorrichtungen zusammen mit Wolframoxid, einem kathodischen elektrochromen Material, als Gegenelektrode eingehend untersucht.


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